
Die tropischen Gärten auf Madeira sind ein bedeutender Bestandteil der kulturellen und botanischen Vielfalt der Insel. Durch das milde, ganzjährig ausgeglichene Klima finden Pflanzen aus unterschiedlichen Klimazonen günstige Wachstumsbedingungen.
Viele Gärten entstanden im 19. und frühen 20. Jahrhundert im Umfeld von Landhäusern und ehemaligen Quintas. Sie wurden von wohlhabenden Familien angelegt und später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bekannte Anlagen wie der Jardim Tropical Monte Palace oder der Jardim Botânico do Funchal vereinen Pflanzen aus allen Kontinenten. Zu finden sind Palmen, Farne, Orchideen, Sukkulenten und blühende Gehölze aus Afrika, Asien, Australien und Südamerika.
Die Gärten dienen nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern auch der botanischen Forschung und dem Erhalt seltener Pflanzenarten. Thematische Bereiche, Wasseranlagen und Skulpturen strukturieren viele der Anlagen.
Gepflegte Wege ermöglichen einen ruhigen Rundgang durch unterschiedlich gestaltete Gartenräume. Für den Tourismus stellen die tropischen Gärten wichtige Ausflugsziele dar und ergänzen das Naturerlebnis der Insel Gleichzeitig sind sie Orte der Bildung, Erholung und kulturellen Begegnung und tragen zur Identität Madeiras bei.
© Fotoquelle Digital Travel Couple
Von Fatima Kutzschbach