
Heute war das Meer wunderschön, aber unruhig, was die Arbeit der Beobachter erschwerte, da der Wind am Vormittag zunahm und für mehr Wellengang sorgte. Leider gab es in Ribeira Brava keine Sichtungen. Stärkerer Wellengang und höhere Wellen erschweren das Aufspüren von Tieren. Vor der Küste bei Ponta do Pargo wurden hingegen von Steno Fleckendelfine (Stenella frontalis) gesichtet! Cory-Sturmtaucher (Calonectris borealis) halfen uns, sie zu finden – sie kreisten an einer bestimmten Stelle, an der sich Fische und Delfine aufhielten. Sie näherten sich dem Boot, sprangen aus dem Wasser und folgten uns, um uns eine Show zu bieten, bevor sie zu ihren Aktivitäten zurückkehrten.
Es ist schwer zu sagen, ob die Tiere schlechtes Wetter mögen oder nicht. Manchmal finden wir sie nicht, manchmal erleben wir schöne Überraschungen. Zudem trägt die Topografie rund um Ponta do Pargo dazu bei, dass Nährstoffe durch einen Prozess, den wir „Upwelling“ nennen, an die Oberfläche gelangen, was das Planktonwachstum fördert. Upwelling tritt am Rand eines Kontinentalschelfs auf und macht diese Gebiete zu besonders produktiven Lebensräumen für Fische und Raubtiere. Das Plateau hat eine Tiefe von 500 m, bevor es auf 1.000 m abfällt, wo Wale und Delfine auf die Jagd gehen können.
Die Bedingungen waren nicht einfach, aber wir haben uns alle sehr gefreut, die verspielten Fleckendelfine zu sehen!
Von Juliette Colançon
Sichtungen des Tages
Ribeira Brava
09:00 Keine Sichtungen
13:00 Keine Sichtungen
Steno
09:30 Keine Sichtungen
13:30 Atlantische Fleckendelfine
16:30 Atlantische Fleckendelfine