Delfine faszinieren die Menschen seit jeher, und in alten Zivilisationen wurden sie sogar als mystische Wesen des Ozeans verehrt. Diese Faszination ist absolut berechtigt, denn als emotionale, intelligente und soziale Säugetiere können wir uns viel besser mit ihnen identifizieren als mit anderen Meerestieren, und dennoch gibt es noch so viel, was wir nicht über sie wissen!
Die heutigen Touren waren sowohl vormittags als auch nachmittags geprägt von Sichtungen des bekanntesten und am besten erforschten Walarten, dem Großen Tümmler (Tursiops truncatus). Diese Art unterstrich eine Faszination, die weitgehend mythisch war, während wissenschaftliche Forschungen mit anderen interessanten Arten, wie den Atlantischen Fleckendelfinen (Stenella frontalis), weitere Wissenslücken füllten.
Der wunderschöne Finnwal (Balaenoptera physalus) wurde am Nachmittag von unserem traditionellen Boot aus gesichtet. Diese Art ist gut erforscht, aber ihre Wanderrouten sind noch weitgehend unbekannt. Am späten Nachmittag gelang es unseren beiden Booten nicht, eine Sichtung zu machen, was wir als „Meerjungfrauen-Touren” bezeichnen. Meerjungfrauen wurden lange Zeit mit Delfinen in Verbindung gebracht und oft gemeinsam in Geschichten und Kunstwerken dargestellt, sodass jede Tour, die ohne Sichtung endet, eine Ode an diese alte Beziehung ist.
Von Paula Thake
Sichtungen des Tages
Ribeira Brava
09:00 Atlantische Fleckendelfine, Große Tümmler
13:00 Finnwal
16:30 Keine Sichtung
Stenella
09:30 Atlantische Fleckendelfine, Große Tümmler
13:00 Große Tümmler
16:30 Keine Sichtung